Frankreich Loireschlösser, Atlantikküste, Pyrenäen Mitte Mai bis Mitte Juni 2006

Teil 2 Atlantikküste
 

Sonntag, 21.Mai 2006

In Piriac stoßen wir erstmalig an die Atlantikküste. Ein Hafen und die Gassen des Fischerdörfchens laden zu einem ausgiebigen Spaziergang ein.

 




 

Montag, 22.Mai 2006

 

Guerande ist noch geschmückt von den Ritterspielen des Wochenendes. Wir streifen es um bei Saint Nazaire über die Loirebrücke weiter Richtung Süden zu fahren.

 
 

Einweisen ist gelegentlich schwierig – hier ist es ungewollt prachtvoll gelungen – auf den Millimeter im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Ile de Noirmoutier erreicht man über diese Strasse nur mit Geduld, zumindest wenn nicht gerade Ebbe ist und man nicht die Brücke benutzen möchte. Bei uns hat es etwas gedauert, bevor wir die Passage du Gois antreten konnten.

 

 

 

 

 

 

 

Zottelviecher und Salinen erwarten uns vor der Stadt.





 

Dienstag, 23. Mai 2006  

 

Auf der äußersten Spitze der Insel liegt der hübsche Hafen von L´Herbaudiere, Geruch von frischem Fisch und der Wind des Atlantik fegen und um die Nase.

 

 

Abends erreichen wir Les Sables d´Olonne, Bummel durch die Gassen, Abendessen am Hafen und Versorgung mit Köstlichkeiten in den Markthallen.




 

Mittwoch, 24. Mai 2006

 

Für die Be/Entwässerung des Gebietes um Marais Poitevin waren im Mittelalter die Benediktiner zuständig. Die Ruine ihres Klosters Staint Pierre in Maillezais zeugt heute noch von der historischen Bedeutung. Leider macht uns mal wieder das Wetter einen Strich durch die Rechnung und durch die geplante Kahnfahrt auf den Kanälen.



 

Donnerstag, 25.Mai 2006

 

Vor uns liegt La Rochelle, eine prächtige mittelalterlich Hafen- und Handelsstadt mit seinem prächtigen Rathaus. Der strahlend weiße Sandstein setzt allerdings Sonne voraus, welche uns heute leider fehlt. Übernachtung vor der Zitadelle von Brouage, südwestlich von Rochefort. 


 

Freitag, 26.Mai 2006

 

Grüne Austern sind die Spezialität der Gegend um Marennes, wo sie und den Parcs Huitres ideale Lebensbedingungen finden. Wir überqueren die Gironde von Royan nach Süden und finden an der Küste bei L Amelie sur Mer oberhalb eine kilometerlangen Sandstrandes eine Möglichkeit zur Übernachtung.

 



 

Samstag, 27.Mai 2006

 

Schnurgerade zieht sich die Sandstrandküste nach Süden mehrseitig drückt der Atlantiknebel herein und verwehrt einem die Sicht, wenige hundert Meter landeinwärts löst sich der Nebel auf, die Gegend ist von Mischwäldern bewachsen, die den weiten Blick nur dann freigeben, wenn man an einen der großen Seen kommt. 

 Die einzige Veränderung des Küstenverlaufs ist der Golf von Arcachon. Hier liegt ein weiteres großes Austernzuchtgebiet, das die Fischer mit ihren flachen Kähnen bewirtschaften.  

 

 


Spektakulär ist die Dune du Pilat, die größte Sanddüne Europas, südlich von Arcachon, deren Parkplatz uns als Übernachtungsmöglichkeit dient.

 



 

Sonntag, 28.Mai 2006

 

Arcachon ist eine mittelgroße Stadt, geprägt von mondäner Bäderarchitektur und Sandstränden, im Golf von zahllosen Segel- und Motorbooten.

 

 

Etwas südlich liegen weitere große Süßwasserseen mit verträumten Ufern. In Biscarosse ist deshalb ein Museum für Wasserflugzeuge, das an diesem Tag zu einer großen Flugschau geladen hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

Super Stellplatz an einem derSüßwasserseen!





 

Montag, 29.Mai 2006

 

In Sabres bringt uns eine kleine Bimmelbahn in das Museumsdorf Ecomusée de la Grande Lande, das das bäuerliche Leben der vergangenen Jahrhunderte darstellt. Bedingt durch die kargen Böden gab es Schafzucht, auch um für die Anbauflächen genügend Dünger zu bekommen, auch die Hühnerställe waren entsprechend gebaut.

 

 

 

 

 

 

Der Müller hatte seine Mühle abseits am Bachlauf, wo er sie über ein waagerecht arbeitendes Wasserrad mit senkrechter Antriebswellebetrieb.

 

 

 

Nach dem Museumsbesuch schwenken wir Richtung südost ins Pyrenäenvorland. Dort gibt es die so genannten Bastidenstädte zu besichtigen. Wir besuchen den kleinen Ort Labastide  d`Armagnac und fahren weiter nach St. Jean Pied de Port wo wir auf dem Stellplatz des Ortes übernachten.





 
Dienstag 30. Mai 2006

St. Jean Pied de Port ist eine Station der Jakobspilger. Es gibt viele hübsche Herbergen, Läden und Gaststätten. Nach einem ausführlichen Bummel verlassen wir den Ort und wenden uns nochmals Richtung Atlantikküste.

 

 

 

 

 

 

 

 

Mittwoch 31.Mai 2006

In Biarriz finden wir keine Parkmöglichkeit für unseren Brummi so dass wir es bei einer Stadtduchfahrt belassen und weiter nach

 

 

 

 

 

 

 

 

St. Jean de Luz fahren. Auch hier kommen wir nur zum Stehen weil wir in einer Baustelle parken. Der Ort ist sehr schön und böte sehr gute Möglichkeiten essen zu gehen. Leider ist der öffizielle Stellplatz der hässlichste den wir je gesehen haben: Eingeklemmt zwischen Bahnlinie und Hauptverkehrsstrasse und trotzdem überfüllt. Also verzichten wir auf den Restaurantbesuch und suchen uns ein ruhiges Plätzchen außerhalb des Ortes.

 

 







 
 

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